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HFE

Heilpädagogische Früherziehung

Es gibt viele Ursachen dafür, dass ein Kind sich nicht so entwickelt wie erwartet. Aber nicht immer fällt solch eine Besonderheit auch gleich auf. Nur selten ist sie schon vor, während oder direkt nach der Geburt zu erkennen. Die meisten Schwierigkeiten zeigen sich erst während der ersten Lebensmonate oder Lebensjahre. Etwa wenn die Entwicklung nicht harmonisch verläuft oder sich insgesamt verzögert. Oder wenn das Kind nicht so spielt wie es typisch ist für sein Alter. Wenn es sich im Umgang mit Menschen und Sachen seltsam verhält. Dann sind Eltern und Beziehungspersonen erstmal unsicher. Oft haben sie Angst. Heilpädagogische Früherziehung kann in diesen Momenten unterstützen, beraten und begleiten.
Zum Angebot gehört erstens die Früherfassung: Das ist der Termin, bei dem der Heilpädagoge oder die Heilpädagogin das Kind kennenlernt und schaut, welche Unterstützung es braucht. Zweitens gehört die eigentliche Heilpädagogische Früherziehung dazu: eine auf das einzelne Kind zugeschnittene Förderstunde, meist einmal pro Woche. Drittens umfasst das Angebot auch das soziale Umfeld des Kindes: Eltern und Bezugspersonen bekommen Beratung und Begleitung.
Die Heilpädagogische Früherziehung (HFE) richtet sich an Kinder im Vorschulbereich. Sie kann im frühesten Säuglingsalter beginnen und bis zum Eintritt in die Schule dauern.

Heilpädagogische Früherziehung - eine ganzheitliche Sache

Die Früherziehung schaut sich immer das Kind an, so wie es sich in seiner Umwelt verhält. Sie will Anlagen und Fähigkeiten des Kindes fördern. Sie will das Verhältnis zwischen den Eltern und ihrem entwicklungsverzögerten Kind verbessern. Sie will erreichen, dass das Kind im Kindergarten und in der Schule bestmöglich integriert ist. In anderen Worten: dass das Kind wie alle anderen dazugehört.
Heilpädagogische Früherziehung kann auch angesagt sein, wenn ein Kind von der Anlage her sich ganz normal entwickeln könnte, dies aber wahrscheinlich nicht tun wird. Notzustände in der Familie oder im weiteren Umfeld könnten beispielsweise der Grund dafür sein.
Wir Heilpädagogen und Heilpädagoginnen arbeiten mit Methoden, die auf pädagogischen, psychologischen, medizinischen und soziologischen Erkenntnissen aufbauen. Damit ist gesichert, dass das Kind nicht isoliert betrachtet wird, sondern in seinem gesamten Umfeld.
Das kleine Kind lebt in einer Welt des Spiels. Deshalb dient hauptsächlich das Spiel der Frühförderung. Die Heilpädagogik verwendet sowohl das spontane Spiel, als auch das didaktische Spiel, mit dem etwas gelernt werden soll. Früherziehung geschieht vor allem im täglichen Umgang mit dem Kind und seiner Umgebung. Es ist wichtig, dass die Erziehenden die Förderung in alltägliche Verrichtungen und Handlungen miteinfliessen lassen.

Das Ziel der Heilpädagogischen Früherziehung

Wichtigstes Ziel der HFE ist es, das Kind so zu fördern, dass seine Integration möglich ist – vor allem auch später, während der Schulzeit. Es geht darum, Fehlentwicklungen frühzeitig vorzubeugen und mit den Eltern optimale Erziehungsmassnahmen anzustreben.

Beratung und Zusammenarbeit

Wir verstehen uns als Berater und Beraterinnen der Erziehungsberechtigten und der betreuenden Fachpersonen. Gemeinsam mit ihnen schauen wir uns die Beeinträchtigung an und alles, was mit ihr zusammenhängt. Wir versuchen sie zu erkennen, zu deuten, zu erklären und positiv zu verändern.
Wir bieten Hand, damit zuhause eine förderliche Beziehung entstehen kann. Die Form und der Umfang der Beratung und Begleitung richtet sich ganz nach dem betroffenen Kind und seinen Erziehungsberechtigten, nach dem, was sie brauchen und was für sie möglich ist.
Damit sich die Früherziehung laufend an die Lern- und Erfahrungsprozesse des Kindes anpassen kann, ist die aktive Mitarbeit der Erziehenden erwünscht und auch nötig. Für unsere Beratung und Begleitung können Einzelgespräche abgemacht werden, sie kann aber auch in die Früherziehungsstunden des Kindes mit eingeflochten werden.
Wir legen Wert auf die Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten und Fachleuten. Hierbei geht es darum, sich gegenseitig zu informieren über die jeweiligen Sichtweisen und Zielvorstellungen und die Methodenwahl. Ausserdem können so die Angebote und Tätigkeiten der Fachpersonen leichter aufeinander abgestimmt und besser besprochen werden.
Wir grenzen uns ab, wenn Ehe- und Partnerschaftsprobleme zum Thema werden oder auch, wenn eine Familientherapie notwendig wird.

Finanzierung

Heilpädagogische Früherziehung ist kostenlos für Kinder, die im Kanton Basellandschaft wohnen.
Der Kanton BL übernimmt die Abklärungs-, Beratungs- und Therapiekosten.